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Jubiläum 25+ und Tag der offenen Tür in Steinbach am Wald
Die Zukunft ist gesichert
Das Schullandheim in Steinbach am Wald ist ein viertel Jahrhundert alt. Die Verantwortlichen feiern das Jubiläum. Regierungspräsident Wilhem Wenning verspricht finanzielle Sicherheit.
Von Peter Fiedler, Regierungspräsident Wilhem Wenning
Steinbach/W. - Horst Lochner, der Vorsitzende des Schullandheimwerkes Oberfranken, begrüßte zu der Feierstunde anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Schullandheims Steinbach am Wald zahlreiche Ehrengäste. Unter ihnen war der Schirmherren der Veranstaltung, Regierungspräsident Wilhelm Wenning.
"Auskundschaften und erkunden, erforschen und erkennen, aber auch toben und spielen, das sind alles Schlagworte, die auf den ersten Blick nicht den Gedanken an Schule nahe legen, zumindest nicht bei Menschen meiner Generation", meinte Regierungspräsident Wilhelm Wenning. Doch die Macher der Homepage des Schullandheimwerkes Oberfranken würden genau diese Begriffe in ihrem Internetauftritt heraus stellen.
Das Schullandheimwerk Oberfranken wurde im Jahr 1962 von einer Gruppe engagierter Lehrer als gemeinnütziger Verein ins Leben gerufen. Viele Privatpersonen, Vereine, Firmen, Verbände und Kommunen würden seitdem dafür sorgen, dass es stetig aufwärts gehe.
Es erfülle ihn mit großer Freude, so Wenning, dass man in Pottenstein, Weißenstadt und in Steinbach Schullandheime anbieten könne, von denen jedes auf seine Art einen besonderen landschaftlichen Reiz habe. Die Lage in Steinbach sei ideal für Wanderungen in der Natur, und Ausflüge in die Umgebung. Zudem würden interessante Betriebsbesichtigungen angeboten. Das Steinbacher Jubiläum falle mit dem "Jahr des Schullandheimes" zusammen.
"Dass der Bundespräsident die Schirmherrschaft übernommen hat, zeigt welche Bedeutung den Schullandheimen beigemessen wird. Der Bundespräsident bezeichnet diese als wichtige außerschulische Lernorte", sagte Wilhelm Wenning.
Das Angebot des Steinbacher Schullandheims reiche von Umweltbildung, der Förderung von Körpergeschicklichkeit und Bildung von Teamfähigkeit bis hin zum Theaterspielen. Schwerpunkte seien die Wasserschule und die Betriebserkundungen bei Wiegand-Glas.
Der Regierungspräsident sagte, es sei wichtig, dass jedes Kind mindestens einmal die Möglichkeit habe, ein Schullandheim zu besuchen. Wilhelm Wenning stellte in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Oberfrankenstiftung dem Schullandheim eine finanziell gesicherte Zukunft in Aussicht. Die Oberfrankenstiftung habe im vergangenen Jahr das Defizit des Schullandheimwerkes Oberfranken in Höhe von 350 000 Euro ausgeglichen. Das mache die Stiftung seit vielen Jahren und werde es auch weiterhin tun.
Zuvor waren Altlandrat Heinz Köhler und Horst Lochner auf die Geschichte des Schullandheims eingegangen. Köhler erklärte, dass er bei einer Bezirkstagssitzung erfahren habe, dass geplant sei, ein weiteres Schullandheim in Oberfranken zu errichten.
Er habe daraufhin die Initiative ergriffen und man sei auf die Idee gekommen, das Gebäude des Sonderschulvereins in Steinbach am Wald für ein Schullandheim zu verwenden. Schon Ende April 1981 habe man den Ort Steinbach am Wald besichtigt. Allerdings habe es gedauert bis der Kaufvertrag zwischen dem Sonderschulverein und dem Schullandheimwerk unterzeichnet werden konnte. "Nach langen Verhandlungen ist es gelungen", erinnerte sich Heinz Köhler, "danach ging es bis zur Einweihung 1985 Schlag auf Schlag."
Das Schullandheim zeichnet eine enge Kooperation mit der Steinbacher Firma Wiegand-Glas aus. Personalleiter Matthias Fröba erklärte, dass in den vergangene 25 Jahren rund 25 000 Schüler durch den Betrieb geführt worden seien.
Für die Umrahmung der Feierstunde sorgten die Lehrerbläsergruppe Kronach,. das Schülerensemble sowie Schülerinnen der Mittelschule Windheim mit einem Tanz.



